Guthabenkonto – Definition und Vorteile

Es gibt verschiedene Arten von Konten: Girokonten, Tagesgeldkonten und Sparkonten sind nicht prominente Beispiele. Nicht ganz so bekannt ist das Guthabenkonto. Worum handelt es sich dabei? Wo sind die Vorteile gegenüber anderen Kontoarten und wie beziehungsweise wo kann ich es eröffnen? Dieser Text soll die Fragen beantworten und alle wichtigen Informationen liefern.

Was ist ein Guthabenkonto?

Eigentlich beschreiben die beiden Worte, die in der Bezeichnung Guthabenkonto vorkommen bereits alles: „Guthaben“ und „Konto“. Ein Guthabenkonto ist also ein Konto, das nur mit einem gewissen Guthaben geführt werden kann, keinesfalls jedoch im Minus. Ein Dispokredit beispielsweise ist hierbei nicht möglich. Es gibt Banken, bei denen keine Kontoführungsgebühren anfallen. Um hier Geld zu sparen, ist ein Vergleich äußerst lohnenswert. Die Gebühren liegen ungefähr bei 5,- € bis 10,- €, so dass die kostenlose Variante alternativlos wird. Ansonsten sollte man die Guthabenkonten hinsichtlich ihrer Extras vergleichen: Wo ist eine Kreditkarte kostenlos dabei? Wird eine Schufa-Abfrage gemacht? Gibt es einen Pfändungsschutz? Nicht alles ist in der Gegenwart interessant, kann aber möglicherweise einmal wichtig werden.

Vorteile eines Guthabenkontos

Der größte Vorteil eines solches Kontos besteht darin, dass es mit einem Konto auf Guthabenkonto nicht zu Schulden in Verbindung mit selbigem kommen kann. Das Konto kann nicht überzogen werden, eine geduldete Überziehung gibt es nicht und einen Dispokredit kann man nicht eingeräumt bekommen. Ein weiterer Vorteil kann sein, dass, wie bereits erwähnt, nicht unbedingt eine Abfrage bei der Schufa gemacht wird. So kann bei einigen Banken auch ein Guthabenkonto eröffnet werden, wenn es mit dem Schufa-Score nicht so gut aussieht. Die oft kostenfreie Kontoführung ist ein weiterer Vorteil gegenüber vielen anderen Kontoarten. Auch wenn es manchmal eine Kreditkarte zum Konto gibt, kann diese nur auf Guthabenbasis verwendet werden. Auch hier droht also keine Schuldenfalle. Dass es möglich ist, Konten mit Pfändungsschutz abzuschließen, kann ein weiterer Vorteil sein.

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Wo kann ein Guthabenkonto eröffnet werden?

Am besten informiert man sich im Internet, welche Banken ein Guthabenkonto anbieten. Dort können auch die aktuellen Konditionen und die wichtigsten Bedingungen für die Eröffnung eines Guthabenkontos gefunden werden. Viele Internetseiten bieten automatische Vergleichsmöglichkeiten an. Leider werden Anbieter mit steigenden Anforderungen an das Konto schnell weniger und so bleiben nicht mehr sehr viele Banken übrig. Ist eine Person beispielsweise im Besitz eines schlechten Schufa-Scores, so kann dieselbe bei rund der Hälfte der Banken schon einmal kein Guthabenkonto mehr eröffnen. Möchte man den Vorzug einer Kreditkarte genießen, fallen weitere Anbieter weg. Soll das Konto kostenfrei sein, ist der neue Kunde wiederum bei einigen Banken falsch.

Fazit

Wer sich dafür entschließt, ein Guthabenkonto zu eröffnen, sollte sich gut überlegen, was er möchte. Dann wird am besten im Internet nach Anbietern von Konten auf Guthabenbasis gesucht. Wenn man dann noch weiß, was für sich wichtig ist und worauf verzichtet werden kann, fällt die Wahl der richtigen Bank für das neue Guthabenkonto nicht mehr sehr schwer. Eröffnen werden kann das Konto dann wahlweise in einer der nächsten Filialen oder auch online über das Internet. Wer ein wenig Übung darin hat, seine Angelegenheiten online zu erledigen, für den stellt das Eröffnen eines Kontos kein Problem dar.

Besser beraten mit dem Tagesgeldkonto

Eine der fairsten und zugleich sichersten Anlagemöglichkeiten auf dem aktuellen Finanzmarkt sind Tagesgeldkonten. Immer mehr Sparer entscheiden sich zur einfachen Online-Eröffnung eines eigenen Sparkontos, über welches sie während der gesamten Laufzeit flexibel verfügen können. Diese und weitere Vorteile machen das Tagesgeldkonto gerade in wirtschaftlich undurchsichtigen Zeiten zu einer echten Alternative zum Aktienhandel und anderen Anlageformen. Für nähere Informationen sowie einer Übersicht über die aktuellen Tagesgeldzinsen ist die Informationsplattform tagesgeldheute.com zu empfehlen.

Die Eröffnung eines eigenen Tagesgeldkontos ist sehr einfach. Ein wenig Konzentration ist nur dann erforderlich, wenn eine geeignete Bank gefunden werden soll. Hier eignet sich der Vergleich der unterschiedlichen Angebote und Konditionen vor dem Hintergrund der individuellen Sparstrategie. Als bestes Tagesgeldkonto 2014 kann kein Angebot bezeichnet werden, da die Bewertung immer auf Grundlage persönlicher Einstellungen und Eigenheiten zum Sparen erfolgen muss. Nach der Auswahl des perfekten Anbieters führt ein Link aus dem Tagesgeldvergleich direkt zur Bank und dem entsprechenden Eröffnungsformular. Hier müssen alle relevanten Daten eingetragen werden. Anschließend sind die Dokumente auszudrucken und handschriftlich zu unterschrieben. Dieser Vorgang dauert für gewöhnlich nur wenige Minuten und ist sehr einfach. Mit den unterschiebenen Formularen müssen sich Konto-Neueröffner dann an den nächsten Postschalter begeben. Über das PostIdent-Verfahren wird dort die Identität des Kunden geprüft und verifiziert. Anschließend übermittelt der Postbeamte die Dokumente direkt an die jeweilige Bank. Innerhalb weniger Werktage erhalten Sparer eine Benachrichtigung per Email oder per Post und können im Normalfall direkt auf ihr Tagesgeldkonto zugreifen.

Welche Vorteile hat ein Tagesgeldkonto?

Mit Tagesgeldkonten sind Sparer äußerst flexibel. Sie können jederzeit neues Geld auf das Tagesgeldkonto überweisen und damit jeden Cent neu verzinsen lassen. Auch das Abheben von Geld ist kein Problem. Soll also eine größere Anschaffung getätigt werden kann über das notwendige Kapital schnell und problemlos verfügt werden. Nicht möglich sind dagegen Überweisungen, die vom Tagesgeldkonto auf ein anderes Konto getätigt werden sollen. Diesen Vorteil bieten allerdings auch andere Geldanlageformen nicht. Im vergleich zum Festgeld oder der Anlage des Aktienhandels gestaltet sich das Tagesgeldkonto überaus flexibel.

Ebenfalls im Fokus stehen die variablen Zinsen. Die Banken passen diese auch während der Vertragslaufzeit stetig den Leitzinsen der EZB an. Dadurch erhalten Sparer Zinsauszahlungen, die sich an der aktuellen wirtschaftlichen Lage orientieren. Sie müssen sich also nach wenigen Monaten nicht ärgern, dass sie zu einem schlechten Zinssatz angelegt haben. Dieses Problem kann beispielsweise beim Festgeld auftreten. Gleichzeitig werden bei der Verzinsung auch Zinseszinsen berechnet. Die Auszahlung der Zinsen findet in vorher festgelegten Abständen statt. Dabei kann es sich um monatliche, jährliche oder quartalsmäßige Gutschrift handeln. Die Zinsberechnung findet für das gesamte Geld im Tagesgeldkonto statt, sodass auch die gutgeschriebenen Zinsen noch einmal verzinst werden. Langfristig betrachtet lassen sich dadurch massive Sparbeträge generieren.

Eines der größten Kriterien für die Eröffnung eines Tagesgeldkontos ist allerdings die erhöhte Sicherheit, die durch EU-Richtlinien gesichert wird. Sparbeträge bis zu 100.000 Euro sind zu 100 Prozent abgesichert, solange die jeweilige Bank ihren Hauptsitz innerhalb der EU hat. Ob Beträge darüber ebenfalls abgesichert sind und zu welchem Zinssatz dies stattfindet ist bei den Banken zu erfahren. Insgesamt ist das Tagesgeld allerdings eine risikolose und äußerst flexible Methode der Geldanlage.